Eigentlich müsste dieses Wochenende zu den emotionalen Höhepunkten des Clubjahres gehören.
Doch vielerorts bleibt es bei einem sportlich hervorragend organisierten Turnier, einigen belegten Brötchen, Getränken, Pokalen und einer Siegerehrung.
Danach fahren die Teilnehmer nach Hause.
Sportlich kann damit alles richtig gemacht worden sein. Unternehmerisch können trotzdem erhebliche Potenziale ungenutzt bleiben.
Vielleicht braucht Ihr Golfclub nicht mehr Veranstaltungen. Vielleicht sollten Sie aus den Veranstaltungen, die ohnehin stattfinden, einfach mehr machen.
Die Clubmeisterschaft ist ein wirtschaftliches Asset
Bei GolfclubMedia betrachten wir eine Clubmeisterschaft deshalb nicht ausschließlich als Sportveranstaltung.
Wir stellen eine zusätzliche Frage:
Welche weiteren Werte können wir aus diesem ohnehin stattfindenden Ereignis entwickeln?
Denn vieles ist bereits vorhanden:
- der Golfplatz
- die Teilnehmer
- die Mitglieder
- die Mitarbeiter
- die Infrastruktur
- ein konkreter Anlass
- Aufmerksamkeit
- Gemeinschaft
- Emotion
Aus diesen vorhandenen Ressourcen lassen sich Member Experience, Mitgliederbindung, Sponsoring, Werbeflächenvermarktung, Gastronomie, Merchandising, Öffentlichkeitsarbeit und zusätzliche Umsätze entwickeln.
Vom Golfturnier zum Club-Event
Der Unterschied zwischen einem Turniertermin und einem echten Event ist nicht zwangsläufig ein riesiges Budget.
Der Unterschied liegt häufig in der Inszenierung und in der Liebe zum Detail.
Denkbar sind beispielsweise:
- hochwertiger Empfangs- und Starterbereich
- Welcome Package für die Teilnehmer
- professionelles Leaderboard
- Moderation
- Musik
- Fotowand
- professionelle Siegerfotos
- Putting Competition
- Longest Drive
- Nearest to the Pin
- Familien- und Kinderangebote
- Golf Clinic
- Equipment Check
- Hersteller- und Partnerstände
- hochwertiges Catering
- Siegerehrung
- gemeinsames Dinner
- After-Golf-Party
Plötzlich lautet die Kommunikation nicht mehr:
„Am Wochenende findet unsere Clubmeisterschaft statt.“
Sondern:
„Am Wochenende feiern wir unsere Clubmeisterschaft.“
Das ist ein erheblicher Unterschied für die Member Experience.
Catering ist mehr als Verpflegung
Ein belegtes Brötchen beseitigt möglicherweise den Hunger.
Ein gastronomisches Konzept schafft dagegen Aufenthalt, Kommunikation und Gemeinschaft.
Warum beispielsweise nicht mit einem:
Champions Breakfast
Ein gemeinsames Frühstück vor den ersten Startzeiten schafft bereits morgens Eventcharakter.
Halfway Experience
Kaffee, Getränke, Obst, Snacks und ausgewählte Speisen können die Runde begleiten und gleichzeitig Sponsorenpräsenz ermöglichen.
Champions Dinner
Nach der letzten Runde treffen sich Spieler, Familien, Mitglieder, Gäste und Partner zum gemeinsamen Essen mit Siegerehrung und Abendprogramm.
Dadurch entsteht nicht nur Gastronomieumsatz.
Es entsteht etwas wesentlich Wertvolleres:
Menschen bleiben länger im Club.
Sie reden miteinander, feiern gemeinsam und entwickeln Erinnerungen.
Genau daraus entsteht Mitgliederbindung.
Kein repräsentatives Clubhaus? Dann schaffen Sie temporär Atmosphäre
Nicht jede Golfanlage verfügt über eine große Gastronomie oder ein repräsentatives Clubhaus.
Das bedeutet jedoch nicht, dass kein hochwertiges Event möglich ist.
Ein professionelles Eventzelt kann eine vorhandene Fläche für ein Wochenende vollständig verändern.
Mit:
- hochwertigem Mobiliar
- Boden
- Beleuchtung
- Bar
- Dekoration
- Pflanzen
- Club-Branding
- Sponsorenflächen
- Musik
- Catering
- kleiner Bühne
entsteht eine temporäre Club Championship Event Area.
Und jetzt kommt die wirtschaftlich interessante Frage:
Wer sagt eigentlich, dass der Golfclub diese Investition vollständig selbst finanzieren muss?
Sponsoring: Die Clubmeisterschaft als Vermarktungsprodukt
Eine Clubmeisterschaft kann für regionale und überregionale Unternehmen eine interessante Sponsoringplattform sein.
Statt lediglich einzelne Werbeschilder zu verkaufen, können professionelle Sponsoringpakete entwickelt werden.
Beispielsweise:
Presenting Partner
Clubmeisterschaft 2027 – presented by [Unternehmen]
Ergänzend könnten weitere Partnerschaften angeboten werden:
- Automotive Partner
- Banking Partner
- Insurance Partner
- Real Estate Partner
- Health Partner
- Hotel Partner
- Equipment Partner
- Fashion Partner
- Beverage Partner
- Catering Partner
Damit verkauft der Golfclub nicht einfach ein Schild.
Er verkauft Zugang zu einem Erlebnis, einer Community und einer attraktiven Zielgruppe.
18 Löcher bieten zahlreiche Sponsoringmöglichkeiten
Auch der Golfplatz selbst verfügt über zahlreiche Kontaktpunkte für professionelle Werbeflächenvermarktung.
Dazu gehören beispielsweise:
- Abschlagtafeln
- Driving Range
- Putting Green
- Golfcarts
- Scorekarten
- Startlisten
- Leaderboard
- Bag Drop
- Ballwascher
- Parkplatz
- Eventzelt
- Gastronomie
- Fotowand
- Website
- Newsletter
- Social Media
- Siegerehrung
Das Ziel darf dabei nicht sein, den Golfplatz wahllos mit Logos zu überziehen.
Gutes Sponsoring muss zur Positionierung und Ästhetik des Golfclubs passen.
Der Parkplatz beginnt ebenfalls Geld zu verdienen
Ein häufig übersehener Vermarktungsbereich beginnt bereits vor dem Clubhaus: der Parkplatz.
Nahezu jedes Mitglied und jeder Gast kommt dort vorbei – meistens sogar zweimal.
Denkbar sind beispielsweise Partnerschaften rund um:
- E-Ladestationen
- VIP- oder Gästeparkplätze
- Bag-Drop-Bereiche
- Mobilität
- Fahrzeugpräsentationen
- Willkommensflächen
Aus einer einfachen Parkplatzwerbung könnte beispielsweise ein umfassender Official Mobility Partner entstehen.
Das ist der Unterschied zwischen dem Verkauf einer Fläche und professioneller Sponsoringvermarktung.
Merchandising: Machen Sie die Clubmeisterschaft zur Marke
Eine Clubmeisterschaft findet jedes Jahr statt.
Warum sollte daraus keine eigene Limited Edition entstehen?
Beispielsweise:
- Club Championship Polo
- Hoodie
- Pullover
- Cap
- Golfhandtuch
- Headcover
- Bag Tag
- Ballmarker
- Pitchgabel
- Trinkflasche
- Golfbälle
Ein Teil davon kann verkauft werden. Andere Produkte können Bestandteil des Teilnehmerpakets oder Preise sein.
Gutes Golf-Merchandising verschwindet nicht im Schrank. Es läuft jedes Wochenende mit über den Golfplatz.
Damit erzeugt Merchandising gleichzeitig Umsatz, Identifikation und sichtbare Markenkommunikation.
Der Club Championship Pass
Auch vermeintlich kleine Details verändern die Wahrnehmung eines Events.
Ein hochwertiges Lanyard mit Teilnehmerausweis könnte beispielsweise enthalten:
ANDREAS HERRMANN
PLAYER
CLUB CHAMPIONSHIP 2027
Auf dem Schlüsselband erscheinen Clublogo und gegebenenfalls Presenting Partner.
Noch nachhaltiger kann ein hochwertiger personalisierter Bag Tag sein, der anschließend am Golfbag bleibt.
Aus einem einfachen Teilnehmerausweis wird damit ein Markenträger und Erinnerungsstück.
Sponsoren können Merchandising finanzieren
Auch hier lassen sich verschiedene Erlös- und Erlebnisbereiche miteinander verbinden.
Beispielsweise:
Official Club Championship Polo – powered by [Sponsor]
Der Sponsor beteiligt sich an den Kosten.
Der Teilnehmer bekommt ein hochwertiges Produkt.
Der Golfclub verbessert die Member Experience.
Und die Marke des Partners bleibt sichtbar.
Sponsoring → Merchandising → Member Experience → Markenbindung.
Aus der Clubmeisterschaft wird eine kleine Golfmesse
Hersteller und Fachanbieter können ebenfalls Teil des Events werden.
Je nach Club, Zielgruppe und Partnerschaften könnten Anbieter aus Bereichen wie:
- Golfschläger
- Golfbälle
- Golfbekleidung
- Golfschuhe
- Golfbags
- Trolleys
- Entfernungsmesser
- Trainingsequipment
- Golfzubehör
eingebunden werden.
Daraus kann eine kleine:
Club Championship Expo
entstehen.
Produkte werden nicht nur ausgestellt, sondern – soweit organisatorisch und mit den jeweiligen Partnern möglich – getestet, erklärt oder gefittet.
Das schafft Erlebnis und gleichzeitig potenzielle Erlöse durch Standgebühren, Sponsoring, Verkaufskooperationen oder Pro-Shop-Umsätze.
Golf Equipment Service direkt beim Event
Ein weiterer spannender Bereich ist die professionelle Pflege und Kontrolle von Golfequipment.
Ein qualifizierter Fachbetrieb könnte beispielsweise einen:
Golf Equipment Health Check
anbieten.
Je nach Leistungsangebot könnten unter anderem geprüft oder angeboten werden:
- Schlägerreinigung
- Groove-Reinigung
- Griffkontrolle
- Regripping
- Schaftkontrolle
- Loft- und Lie-Kontrolle
- Reparaturen
- fachgerechte Aufbereitung
- Bag- und Trolley-Service
Dadurch entsteht ein natürlicher Prozess:
CARE → CHECK → RECOMMEND → SERVICE → SALE
Der Service verbessert das Spielerlebnis und kann gleichzeitig zusätzliche Umsätze erzeugen.
Ein besonderer Gast schafft zusätzliche Reichweite
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen interessanten Ehrengast oder Golfexperten einzuladen.
Das muss nicht zwangsläufig ein internationaler Tour-Star sein.
Interessant können beispielsweise sein:
- bekannte Golftrainer
- ehemalige Profis
- Long-Drive-Spezialisten
- Putting-Experten
- Golf-Influencer
- Equipment-Experten
Das Rahmenprogramm könnte beispielsweise enthalten:
- Golf Clinic
- Driver Workshop
- Putting Clinic
- Meet & Greet
- Fragerunde
- Jugendtraining
- Show Competition
Damit entsteht ein weiterer Grund, weshalb auch Golfer außerhalb des eigenen Clubs die Veranstaltung besuchen könnten.
Diese Besucher können wiederum Greenfee-Gäste, Gastronomiekunden, Teilnehmer an Trainingsangeboten und möglicherweise zukünftige Mitglieder werden.
Hotelpartner machen aus dem Turnier ein Golfwochenende
Sobald Gäste von außerhalb angesprochen werden, entsteht ein weiteres Kooperationsfeld:
Official Hotel Partner
Ein oder mehrere ausgewählte Hotels könnten mit dem Golfclub spezielle Angebote entwickeln.
Beispielsweise:
Club Championship Weekend Package
- Übernachtung
- Frühstück
- Golfangebot
- Eventzugang
- Shuttle oder Transfer
- weitere regionale Leistungen
Das Hotel erhält im Gegenzug je nach Partnerschaft Präsenz auf Website, Eventmedien, Social Media, Newsletter oder auf der Golfanlage und kann sich gegebenenfalls als Sponsor beteiligen.
Damit wird aus einem lokalen Turnier möglicherweise ein kleines Golf-Destination-Event.
Gewinnspiel und Charity schaffen zusätzliche Aufmerksamkeit
Auch ein professionell konzipiertes Gewinnspiel kann Teil des Clubmeisterschafts-Wochenendes sein.
Preise können beispielsweise von Sponsoren und Partnern bereitgestellt werden.
Denkbar sind:
- Jahresmitgliedschaft
- Trainerstunden
- Platzreifekurs
- Golf Equipment Service
- Headcover-Set
- Golfbekleidung
- Golfbälle
- Restaurantgutschein
- Hotelwochenende
- Greenfee-Paket
- Golfequipment
- Werbepaket für ein Unternehmen
Wird das Ganze mit einer seriösen Benefizaktion verbunden, entsteht zusätzlich gesellschaftlicher Mehrwert.
Ein transparenter Erlösanteil könnte beispielsweise einer lokalen Kinder-, Jugend-, Sozial- oder Sportorganisation zugutekommen.
Wichtig: Gewinnspiele, Tombolas und Lotterien können unterschiedlichen rechtlichen und steuerlichen Anforderungen unterliegen. Die konkrete Ausgestaltung sollte deshalb vorab fachkundig geprüft werden.
Lokale Presse: Geben Sie Journalisten eine Geschichte
Die Information, dass ein Golfclub seine Clubmeister ausgespielt hat, besitzt für eine Lokalredaktion möglicherweise nur begrenzten Nachrichtenwert.
Anders kann es aussehen, wenn mehrere interessante Elemente zusammenkommen:
- sportliches Ereignis
- bekannter Ehrengast
- große Benefizaktion
- konkrete Spendensumme
- Jugendförderung
- regionale Unternehmen
- außergewöhnliches Rahmenprogramm
Dann entsteht eine Geschichte.
Die lokale und regionale Presse sollte deshalb nicht erst nach dem Turnier eine kurze Ergebnisliste erhalten.
Professionelle Pressearbeit beginnt vor dem Event.
Journalisten können frühzeitig informiert und zu geeigneten Programmpunkten eingeladen werden.
Crossmediale Vermarktung: Das Event beginnt Monate vorher
Das beste Eventkonzept bringt wenig, wenn drei Wochen vorher lediglich ein DIN-A4-Zettel im Clubhaus hängt.
Ein Event beginnt nicht mit dem ersten Abschlag. Es beginnt mit der ersten Kommunikation.
Je nach Umfang sollte die Kommunikation deshalb frühzeitig und crossmedial geplant werden.
Website und Landingpage
Eine zentrale Eventseite bündelt Programm, Anmeldung, Sponsoren, Ehrengast, Hotelpartner, Anreise, Übernachtung, FAQs und Kontaktmöglichkeiten.
Blog und SEO
Begleitende Beiträge können das Event ankündigen, Ehrengäste und Partner vorstellen, Programmpunkte erklären und später über Gewinner, Spendenergebnisse und Highlights berichten.
Social Media
Instagram, Facebook, LinkedIn und – abhängig von Zielgruppe und Kommunikationsstrategie – weitere Plattformen können für Countdown, Behind-the-Scenes, Teilnehmer, Sponsoren, Aufbau, Merchandise und Live-Berichterstattung genutzt werden.
E-Mail und Newsletter
Save the Date, Programmvorstellung, Anmeldung, Countdown, letzte Informationen und Nachbericht ergeben eine komplette Kommunikationsstrecke.
WhatsApp und Club-App
Direkte Kommunikation eignet sich insbesondere für Erinnerungen, kurzfristige Informationen und Aktivierung bestehender Mitglieder.
Print und Werbemittel
Je nach Veranstaltung können eingesetzt werden:
- Folder
- Flyer
- Plakate
- Programmhefte
- Eintritts- oder Zugangskarten
- Lanyards
- Namensschilder
- Tischaufsteller
- Banner
- Beachflags
Kommunikation direkt auf dem Golfplatz
Auch vorhandene Kontaktpunkte sollten genutzt werden:
- Driving Range
- Pro Shop
- Gastronomie
- Parkplatz
- Abschlagtafeln
- Ballwascher
- Clubhaus
- Umkleiden und geeignete Servicebereiche
Nach dem Turnier ist vor dem nächsten Umsatz
Mit der Siegerehrung darf die Kommunikation nicht enden.
Danach beginnt die zweite Phase:
After Event Content
- Siegerfotos
- Bildergalerie
- Interviews
- Highlights
- Aftermovie
- Spendenergebnis
- Sponsoren-Danksagung
- Social-Media-Content
- Newsletter
- Presse-Nachbericht
Damit wirkt das Event kommunikativ weit über das eigentliche Wochenende hinaus.
Sponsoren brauchen einen Leistungsnachweis
Professionelle Sponsoringvermarktung endet ebenfalls nicht mit der Rechnung.
Nach der Veranstaltung kann ein:
Sponsor Performance Report
erstellt werden.
Darin können – soweit tatsächlich erhoben – beispielsweise dokumentiert werden:
- Teilnehmerzahlen
- Besucherzahlen
- Website-Aufrufe
- Newsletter-Reichweite
- Social-Media-Reichweite
- Presseveröffentlichungen
- Fotos der Markenpräsenz
- Eventkontakte
- weitere vereinbarte Leistungskennzahlen
Damit kann der Ansprechpartner beim Sponsor intern nachvollziehbar zeigen, welchen Gegenwert das Engagement erzeugt hat.
Das verbessert wiederum die Grundlage für eine Verlängerung im kommenden Jahr.
Die Clubmeisterschaft als Bühne für neue Mitglieder
Auch die Mitgliedergewinnung kann integriert werden, ohne den sportlichen Charakter der Clubmeisterschaft zu beeinträchtigen.
Interessenten könnten beispielsweise zu ausgewählten Programmpunkten eingeladen werden:
- Clubführung
- Putting Challenge
- Schnuppertraining
- Driving Range
- Gastronomie
- Familienprogramm
- Golf Clinic
- Beratung zu Mitgliedschaftsmodellen
Potenzielle Mitglieder erleben den Golfclub damit nicht bei einem nüchternen Beratungsgespräch, sondern möglicherweise an einem seiner lebendigsten Wochenenden.
Das kann emotional wesentlich stärker sein als eine Beitragsordnung als PDF.
Aus Besuchern müssen Leads werden
Aufmerksamkeit allein erzeugt noch keine Mitgliedschaft.
Deshalb braucht die Veranstaltung einen definierten Follow-up-Prozess.
Beispielsweise:
Besuch → Erlebnis → Kontaktdaten → Probetraining → Beratung → Follow-up → Mitgliedschaft.
QR-Codes, Landingpages, persönliche Ansprechpartner und konkrete Angebote können diesen Prozess unterstützen.
Passend zum Event können auch clubindividuelle Jahres-, Trainings-, Familien-, Jugend- oder Firmenangebote präsentiert werden.
Investition oder Kosten? Die Rendite entscheidet
Natürlich kostet ein professionelleres Clubmeisterschafts-Wochenende Geld.
Eventzelt kostet Geld.
Catering kostet Geld.
Personal kostet Geld.
Merchandising kostet Geld.
Kommunikation kostet Geld.
Ein Ehrengast kann Geld kosten.
Aber genau deshalb muss professionell kalkuliert werden.
Die entscheidende Frage lautet nicht nur, was eine bessere Clubmeisterschaft kostet. Die entscheidende Frage lautet, welchen zusätzlichen wirtschaftlichen und strategischen Wert die Investition erzeugen kann.
Auf der Erlösseite können – abhängig vom jeweiligen Konzept – stehen:
- Sponsoringerlöse
- Ausstellererlöse
- Gastronomieumsatz
- Merchandising
- Pro-Shop-Umsatz
- Equipment-Service
- Trainingsangebote
- Greenfees
- Hotelkooperationen
- Firmenkunden
- neue Mitgliedschaften
- Folgegeschäft
Hinzu kommen strategische Werte, die sich nicht immer unmittelbar in Euro ausdrücken lassen:
- Mitgliederbindung
- Member Experience
- Markenimage
- Pressepräsenz
- Social-Media-Reichweite
- Weiterempfehlungen
- Sponsorenbeziehungen
- regionale Bekanntheit
Sport bleibt das Herz. Wirtschaftliches Denken schafft Möglichkeiten.
Bei all diesen Überlegungen darf eines nicht passieren:
Die Clubmeisterschaft darf nicht zu einer Verkaufsveranstaltung verkommen.
Der Sport bleibt das Herzstück.
Die Gemeinschaft macht die Veranstaltung besonders.
Professionelle Vermarktung soll das Erlebnis ermöglichen und verbessern – nicht zerstören.
Genau darin liegt die Herausforderung guten Golfclub Marketings.
Wie viel Umsatzpotenzial steckt in Ihrer Clubmeisterschaft?
Vielleicht findet Ihre nächste Clubmeisterschaft ohnehin statt.
Dann stellen Sie sich einmal andere Fragen:
- Welche Sponsoren könnten wir gewinnen?
- Welche Werbeflächen nutzen wir noch nicht?
- Wie könnte unsere Gastronomie profitieren?
- Welche Merchandise-Produkte könnten wir entwickeln?
- Welche Partner könnten das Event bereichern?
- Welche Pressegeschichte können wir erzeugen?
- Wie erreichen wir Golfer außerhalb unseres Clubs?
- Wie gewinnen wir Interessenten?
- Wie konvertieren wir Interessenten anschließend zu Mitgliedern?
- Welche Investitionen können einen messbaren Return erzeugen?
Dann verändert sich die Perspektive.
Aus einem Turnier wird ein Event.
Aus einem Event wird eine Kommunikationsplattform.
Aus einer Kommunikationsplattform entstehen Geschäftsmöglichkeiten.
Mehr Umsatz und Gewinn für Ihren Golfclub
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Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Maßnahmen umzusetzen.
Es geht darum, diejenigen Maßnahmen zu identifizieren, die für Ihren Golfclub sinnvoll sind und wirtschaftliches Potenzial besitzen.
Wo bleibt heute Umsatz liegen? Wo fehlen Angebote? Welche vorhandenen Flächen, Kontakte und Veranstaltungen könnten wirtschaftlich besser genutzt werden?
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Andreas Herrmann
Golfclub Performance & Member Experience Consultant
Autor von HOLE-IN-ONE CONSULTING – Golfclubmarketing
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